Feldhase

Normalerweise ist das Motiv immer zu weit weg. Ein Phänomen, das wahrscheinlich jeder Naturfotograf kennt. Nur manchmal kann es eben auch passieren, dass aus “weit weg” allmälich “nah” und  plötzlich “zu nah” werden kann, wenn sich das Tier irgendwann bis zur  Naheinstellgrenze des Objektivs vorgewagt hat. Jener Mindestentfernung, die das Objektiv braucht, um scharf zu fokussieren. In solchen Situationen werden Sie als Fotograf dann zum stillen Beobachter. Obwohl das durchaus seinen Reiz hat ein Tier aus solcher Nähe zu beobachten, gibt es doch einen kleinen Trick, mit dem Sie vielleicht doch noch zu Ihren Fotos kommen.

Die meisten Teleobjektive haben nämlich eine geringere Naheinstellgrenze, wenn Sie diese manuell fokussieren. Beim NIKON AF-S VR 4,0/600mm lässt sich das Objektiv manuell bis 4,8m fokussieren, während der Autofokus nur bis rund 5m scharf stellt.
Diese 20cm klingen vielleicht nicht weltbewegend, aber es ist ein großer Unterschied, ob Sie am Ende eine schöne Erinnerung an sehr intime Momente mit nach Hause nehmen oder zusätzlich eine Aufnahme, die den Zauber des Augenblicks festhält.